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Nachdem im Jahre 1990 der Karpatendeutsche Verein in der Slowakei gegründet wurde, hörte man immer häufiger die Stimmen, dass der Weg zum Überleben der deutschen Minderheit in der Slowakei nur durch den Gewinn der jüngsten Generation führt, welche in der Zukunft zum Träger unserer Kultur wird.

Nachdem seitens der damaligen Landesvorsitzenden des KDV Gertrud Greser die dazu notwendigen Grundbedingungen geschaffen wurden, mündete die Initiative der engagierten Jugendlichen zur Schaffung einer eigenen Organisationsstruktur im Rahmen des KDV, welcher am 7.2.1997 bei der Gründungsversammlung in Kaschau der Name IKeJA (Internationale Kontakte-Jugendarbeit) gegeben wurde. Die Hauptidee war, durch den Angebot eines interessanten und attraktiven Programm die später geborenen Karpatendeutschen zu wecken und für die Jugendarbeit zu gewinnen. Zum ersten Vorsitzenden wurde Eduard Buras gewählt.

Nachdem Informations- und Erfahrungsaustausch auf europäischer Ebene gegeben wurde.

Der Wille zur Übernahme der Verantwortung für die eigene Entwicklung als auch der immer kleiner werdende Raum für unsere Tätigkeit im Rahmen des KDV führte im Jahre 2000 zur Entscheidung, die IKeJA zur unabhängigen und selbständigen Organisation zu machen. Auf dem der Spitze wurde Ingrid Curnek durch Jozef Herbulak abgelöst und zum Sekretär wurde Artur Kottner gewählt, welche die IKeJA drei Jahre lang leiteten. Obwohl die neuen Anfänge nicht leicht waren, ge die ersten Grundsteine gelegt worden sind, begann die Arbeit in den Regionen – es fanden jährlich zahlreiche regionale und überregionale Treffen statt, weiter das internationale Zeltlager Eurocamp und das Kultur- und Begegnungsfest in Kesmark wurde von IKeJA mit organisiert. Sehr erfolgreich war das journalistische Schreibseminar in der Zusammenarbeit mit der Redaktion des Karpatenblattes, weiter das Sprachseminar oder sportliches IKeJA-Cup.

Den in der IKeJA organisierten Jugendlichen war es klar, dass es im modernen Europa nicht möglich ist, sich in sich einzukapseln – daher war die Zusammenarbeit mit anderen Jugendverbänden von großer Bedeutung. Intensive Kontakte entwickelten sich mit den Deutschen in Dänemark, in Südtirol, Ungarn, Russland und in anderen Ländern.

Ein besonders wichtiger Meilenstein für die IKeJA war die Aufnahme in die Dachorganisation der europäischen Minderheitenjugendverbände – in die JEV (Jugend Europäischer Volksgruppe) im 1998 in Stockholm, wodurch uns eine Möglichkeit zum wann die Jugendorganisation der Karpatendeutschen in der Slowakei bei slowakischen Ämtern als auch bei den der BRD Anerkennung, Akzeptanz und Unterstützung. Zur positiven Entwicklung der Jugendarbeit in der Slowakei trug auch die Karpatendeutsche Landsmannschaft wesentlich bei.

Außer den traditionellen Projekten, in welchen fortgesetzt wurde, können wir aus dieser Zeit auf ein bedeutendes internationales Erfolg verweisen – IKeJA wurde zum Veranstalter des Gipfels der JEV – des Osterseminars, mit Teilnahme von 180 Vertretern von 21 europäischen Minderheiten unter der Schirmherrschaft des damaligen Staatspräsidenten Rudolf Schuster.

Parallel zur IKeJA etablierte sich im Rahmen des KDV eine Jugendgruppe – Jugend des KDV, welche ihre Tätigkeit selbst organisierte. Diese unsinnige und beiderseitig ungünstige Spaltung wurde unter Beschuss der Kritik gestellt und nach Verhandlungen ist es bei der Jugendversammlung in Priewitz am 14.02.2004 zur Vereinigung gekommen, und zwar auf der Platform des eingetragenen Vereins. Seit diesem Tag trägt die Jugendorganisation den Namen IKeJA-KDJ und wird von Renata Oswaldova und Andrea Kluknavska geleitet.

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